Im Notfall Sofort-Tipps

Sofort-Tipps bei Verhaftung, Wohnungs­durchsuchung oder Hausdurchsuchung

Im Notfall Sofort-Tipps Bild des Strafverteidigers Volker König

Fachanwalt für Strafrecht Volker König

Im Notfall Sofort-Tipps

Häufig denken Mandanten, ein „Zusammenarbeiten“ mit den Ermittlungs­behörden könne nur vorteilhaft für sie sein. Die Erfahrung zeigt, dass in der Regel das Gegenteil der Fall ist. Die Frage, ob Sie sich als Beschuldigter gegenüber Polizei, Staats­anwaltschaft oder Gericht äußern oder nicht, sollten Sie zuvor zusammen mit mir besprechen.

Sie haben das Recht zu schweigen.

Wenn Sie beschuldigt werden eine Straftat begangen zu haben sollten Sie gegenüber Polizei, Staats­anwaltschaft und Gericht schweigen, bis Sie einen Strafverteidiger zu Rate gezogen haben.

Der soeben festgenommene Mandant, aber auch der sonst Beschuldigte oder der Angeklagte in der Hauptverhandlung können die Tragweite ihrer Äußerungen in der Regel gar nicht überblicken. Das ist in der Regel keine Frage des Intellekts, sondern häufig auch der völlig neuen Situation geschuldet, in der sich der Beschuldigte bei einer Vernehmung befindet. Der freundliche Polizeibeamte, der den Beschuldigten vernimmt, tut seine Pflicht, d.h. er klärt auf, um einen Aufklärungserfolg vorzuweisen und nicht etwa um dem Beschuldigten zu helfen.

Der Einzige, der dem Beschuldigten wirklich helfen kann, ist ein versierter Strafverteidiger. Wenn Sie Rechtsanwalt König in Uelzen beauftragen, sind Sie bestens verteidigt.

  • Wenn Sie eine Vorladung als Beschuldigter durch die Polizei erhalten, leisten Sie dieser Vorladung keine Folge. Nehmen Sie sofort Kontakt mit Ihrem Strafverteidiger auf.
  • Wenn bei Ihnen durchsucht wird, seien Sie gegenüber den durchsuchenden Beamten freundlich. Geben Sie keinerlei Erklärungen ab, sondern nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Strafverteidiger auf.
  • Unterschreiben Sie nichts. Erzählen Sie auch nichts außerhalb eines Protokolls.
  • Wenn Sie vorläufig festgenommen werden, machen Sie keine Aussagen.
  • Nehmen Sie auch in diesem Fall sofort Kontakt zu Ihrem Strafverteidiger auf.
  • Die Erfahrung lehrt, dass Aussagen, wenn Sie einmal zu Papier gebracht worden sind nur schwer und in manchen Fällen gar nicht „widerrufen“ werden können. Ein späterer Hinweis auf die ungewöhnliche Situation anlässlich der Vernehmung reicht in der Regel nicht aus, um eine einmal getätigte Aussage „rückgängig zu machen“.